Nähe und Distanz – Wissenschaft in der Demokratie

Demokratien stehen unter Druck, und die Fragen, über die Gesellschaften entscheiden müssen, werden immer komplexer. Welche Rolle sollte die Wissenschaft dabei spielen? Der Beitrag plädiert für ein spannungsreiches, aber produktives Verhältnis: Wissenschaft soll Politik informieren, nicht ersetzen – nah genug an der Gesellschaft, um relevant zu sein, und weit genug von politischen Interessen entfernt, um unabhängig zu bleiben.
© Hereon/Bianca Seth, AI generated

„State of the Union“-Rede von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen: viel Rhetorik, wenig Narrativ – viele Ziele, wenig Strategie     

Ursula von der Leyens „State of the Union“-Rede 2026 brachte viele neue Initiativen, aber keinen Kurswechsel. Die EU formuliert zu viele Ziele und hat zu wenig Strategie. Der Krieg in der Ukraine, der neue China-Schock und die Künstliche Intelligenz zeigen, dass Europa endlich strategiefähig werden muss. © European Union, 2026, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons

Berlin nach der Wahl: Die Hauptstadt rückt nach links – und die politische Mitte verliert

Die Linke gewinnt erstmals die Abgeordnetenhauswahl, die CDU verliert das Rote Rathaus, die SPD fällt auf ein historisches Tief und die AfD erzielt ihr bislang stärkstes Berliner Ergebnis. Die Wahl vom 20. September verändert die politischen Kräfteverhältnisse in der Hauptstadt grundlegend. Rotes Rathaus © Olbertz, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Das Beben von Mecklenburg-Vorpommern – warum die AfD so stark wurde und Deutschland vor einer Richtungsfrage steht

Die AfD ist mit 38,2 Prozent erstmals stärkste Kraft in Mecklenburg-Vorpommern, die SPD folgt mit 35,5 Prozent, und die CDU scheitert mit 4,9 Prozent historisch an der Fünfprozenthürde. Eine Analyse der Wählerwanderung, der Gründe für den AfD-Erfolg und der Frage, was das Ergebnis für die politische Mitte in Deutschland bedeutet. Schweriner Schloss © Kritzolina, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons