2026-08-17 Ottawa-St Johns

Trump verschärft Handelskrieg mit Kanada – weitreichende Importverbote

US-Präsident Donald Trump verschärft den Handelskonflikt mit Kanada deutlich. Nach einer neuen Runde kanadischer Gegenzölle geht Washington über klassische Strafzölle hinaus und untersagt künftig die Einfuhr zahlreicher kanadischer Waren. Gleichzeitig werden weitere kanadische Produkte mit einem Zollsatz von 50 Prozent belegt. © Photo by Daniel Pereira

WASHINGTON – US-Präsident Donald Trump verschärft den Handelskonflikt mit Kanada deutlich. Nach einer neuen Runde kanadischer Gegenzölle geht Washington über klassische Strafzölle hinaus und untersagt künftig die Einfuhr zahlreicher kanadischer Waren. Betroffen sind unter anderem alkoholische Getränke, Motorräder und bestimmte Molkereiprodukte. Gleichzeitig werden weitere kanadische Produkte mit einem Zollsatz von 50 Prozent belegt. Die Maßnahmen markieren eine neue Stufe in einem Konflikt zwischen zwei Volkswirtschaften, deren Lieferketten seit Jahrzehnten eng miteinander verflochten sind.

Die Regierung von Präsident Donald Trump hat am Dienstagabend eine Serie von Proklamationen veröffentlicht, mit denen die wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Kanada erheblich ausgeweitet werden. Die Importverbote sollen am 29. September 2026 um 0.01 Uhr Eastern Time in Kraft treten.

Betroffen sind verschiedene Kategorien alkoholischer Getränke, bestimmte Milch- und Molkereiprodukte sowie Motorräder und Mopeds. Das Weiße Haus begründet die Entscheidung mit angeblich diskriminierenden kanadischen Handelspraktiken und der Notwendigkeit, amerikanische Unternehmen und Produzenten vor Wettbewerbsnachteilen zu schützen.

ABC News berichtete am Mittwochmorgen, Trump habe damit den wirtschaftlichen Druck auf Kanada als Reaktion auf die jüngsten kanadischen Vergeltungsmaßnahmen erheblich erhöht. Ein hochrangiger Vertreter des Weißen Hauses erklärte gegenüber Reportern, der Präsident wolle damit gleiche Wettbewerbsbedingungen schaffen, weitere Vergeltungsmaßnahmen abschrecken und die amerikanische Produktion schützen.

Die rechtliche Grundlage der neuen Maßnahmen bildet unter anderem Section 338 des Tariff Act of 1930. In den am 8. September veröffentlichten Proklamationen wirft Trump Kanada vor, den amerikanischen Handel in mehreren Bereichen zu diskriminieren. Washington hatte dieses Instrument bereits für zusätzliche Zölle eingesetzt. Nun geht die Regierung einen Schritt weiter und schließt bestimmte Produkte vollständig vom amerikanischen Markt aus.

Mark Carney bei einem Wirtschaftsbesuch © Photographer for Prime Minister Mark Carney

Von Strafzöllen zu Importverboten

Der entscheidende Unterschied zur bisherigen Handelspolitik liegt in der Art der Sanktion. Ein Zoll verteuert ein importiertes Produkt, lässt dessen Einfuhr grundsätzlich aber weiterhin zu. Ein Importverbot schließt die betroffene Ware dagegen vom amerikanischen Markt aus. Genau diesen Schritt vollzieht die Trump-Regierung nun bei Teilen des Handels mit Kanada.

Nach Angaben von ABC News gehören zu den betroffenen alkoholischen Produkten unter anderem bestimmte Schaumweine, Bier, Reiswein beziehungsweise Sake sowie verschiedene Spirituosen. Auch bestimmte Formen von Whisky, Rum, Wodka, Brandy sowie Tequila und Mezcal fallen abhängig von Produktart und Verpackung unter die neuen Regeln. Im Bereich der Molkereiprodukte betreffen die Verbote unter anderem verschiedene Arten von Molkenprotein. Auch Melasse und bestimmte alkoholfreie Getränke werden von den Maßnahmen erfasst.

Die offiziellen Proklamationen des Weißen Hauses bestätigen, dass die betroffenen Waren ab dem 29. September nicht mehr in die Vereinigten Staaten eingeführt werden dürfen. Waren, die bereits importiert wurden, aber vor diesem Datum noch nicht für den Verbrauch abgefertigt worden sind, bleiben nach den Vorgaben Washingtons teilweise dem zuvor festgesetzten Zollsatz von 50 Prozent unterworfen. Parallel zu den Einfuhrverboten verändert Trump die Liste kanadischer Waren, auf die zusätzliche Zölle erhoben werden.

ABC News zufolge werden weitere Produkte mit dem 50-Prozent-Zoll belegt, darunter zusätzliche Käse- und Aluminiumprodukte, bestimmte Möbel sowie Golfwagen und ähnliche Fahrzeuge. Gleichzeitig nimmt Washington einzelne Waren wieder von den hohen Zöllen aus. Dazu gehören nach Angaben des Senders unter anderem bestimmte Papierprodukte, nicht-weißer Zement, Bettwäsche, Angelzubehör, bestimmte Zuckerprodukte und Streusalz.

Die Maßnahmen sind damit keine pauschale Grenzschließung für kanadische Produkte. Washington baut vielmehr ein zunehmend komplexes System aus Importverboten, hohen Strafzöllen und Ausnahmen auf.

Kanada antwortet „Dollar für Dollar“

Die Eskalation folgt unmittelbar auf neue kanadische Gegenzölle. Kanada setzte am Dienstag Vergeltungszölle auf US-Waren im Wert von rund 20 Milliarden Dollar in Kraft. Die Zollsätze reichen je nach Produkt von 15 bis 50 Prozent. Betroffen sind unter anderem amerikanischer Stahl und Aluminium sowie Konsum-, Industrie- und Agrarprodukte. Ottawa betrachtet die Maßnahmen als Antwort auf amerikanische Zölle in vergleichbarer Größenordnung.

Der Konflikt folgt inzwischen einem erkennbaren Muster: Washington verhängt Handelsbeschränkungen, Ottawa reagiert mit Gegenmaßnahmen, worauf die Trump-Regierung die wirtschaftlichen Sanktionen erneut verschärft.

Reuters beschreibt die Entwicklung deshalb als deutliche Eskalation eines bereits stark belasteten Handelsverhältnisses. Noch im August waren amerikanische Zölle von 50 Prozent auf kanadische Waren im Umfang von rund 20 Milliarden Dollar in Kraft getreten, nachdem mehrere Verhandlungsrunden gescheitert waren. Kanadas Premierminister Mark Carney zeigt bislang keine Bereitschaft, unter dem amerikanischen Druck nachzugeben. „We have everything we need to pivot and prosper“, sagte Carney am Dienstag in einer Videobotschaft. Ein wirtschaftlicher Kurswechsel werde Kosten verursachen, fügte er hinzu. Diese seien jedoch geringer als die Kosten des Stillstands.

Carney verfolgt damit eine Strategie, die über die unmittelbare Reaktion auf einzelne Trump-Zölle hinausgeht. Kanada soll seine wirtschaftliche Abhängigkeit vom US-Markt reduzieren und zusätzliche Absatzmärkte erschließen. Das ist für Ottawa allerdings ein schwieriges Vorhaben. Nach von Reuters ausgewerteten kanadischen und amerikanischen Regierungsdaten gingen in diesem Jahr bislang fast 68 Prozent der gesamten kanadischen Exporte in die Vereinigten Staaten. Rund 80 Prozent dieser Exporte konnten aufgrund bestehender Ausnahmen unter dem nordamerikanischen Freihandelsabkommen USMCA zollfrei abgewickelt werden. Der amerikanische Markt lässt sich für Kanada daher kurzfristig kaum ersetzen.

USMCA gerät zunehmend unter Druck

Die Auseinandersetzung betrifft inzwischen nicht mehr nur einzelne Branchen. Sie stellt auch die Zukunft des nordamerikanischen Wirtschaftsmodells infrage. Die Vereinigten Staaten und Kanada gehören zu den am stärksten miteinander verflochtenen Industrieländern der Welt. Automobilteile, Rohstoffe und Vorprodukte überschreiten während eines Produktionsprozesses teilweise mehrfach die Grenze. Besonders ausgeprägt ist diese Integration in der Automobilindustrie.

Das United States-Mexico-Canada Agreement (USMCA), das während Trumps erster Amtszeit das frühere NAFTA-Abkommen ersetzte, sollte gerade diese Handelsbeziehungen auf eine neue vertragliche Grundlage stellen. Der gegenwärtige Konflikt stellt die Stabilität dieses Systems zunehmend infrage.

Gute Miene zum bösen Spiel: US-Präsident Donald Trump und der kanadische Premierminister Mark Carney beim FIFA WM-Finale 2026 in New York © Photographer for Prime Minister Mark Carney

Reuters verweist darauf, dass Analysten vor einer Eskalationsspirale warnen. Michael Harvey, Executive Director der Canadian Agri-Food Trade Alliance und Mitglied eines kanadischen Beratungsgremiums für die Wirtschaftsbeziehungen zu den USA, erklärte, die zentrale Sorge sei eine sich selbst verstärkende Eskalation. Gleichzeitig könne man nachvollziehen, dass Carney nach Möglichkeiten suche, politischen und wirtschaftlichen Druck auf Washington auszuüben.

Auch die Associated Press bewertet die Entwicklung als weitreichender als einen gewöhnlichen Zollstreit. Die Frage sei inzwischen, ob ein kleinerer Verbündeter der Vereinigten Staaten dem wirtschaftlichen Druck Washingtons widerstehen könne, ohne zentrale Forderungen der Trump-Regierung zu akzeptieren.

Trump nimmt auch Bombardier ins Visier

Besonders deutlich wird die neue amerikanische Strategie am kanadischen Flugzeughersteller Bombardier. Trump drohte Anfang der Woche damit, dem Unternehmen den Verkauf seiner Flugzeuge in den Vereinigten Staaten zu untersagen, sofern Bombardier seine Maschinen nicht in den USA produziere. CBS News berichtete, Trump habe auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: „NO MORE SELLING BOMBARDIER IN THE UNITED STATES!“

Die Drohung ist politisch allerdings komplizierter, als es die scharfe Rhetorik aus Washington vermuten lässt. Bombardier ist zwar ein kanadisches Unternehmen mit Hauptsitz in Montreal, beschäftigt jedoch zugleich Tausende Menschen in den Vereinigten Staaten und verfügt dort über mehrere Standorte. Damit könnte ein Verkaufsverbot auch amerikanische Arbeitsplätze treffen. Das zeigte sich unmittelbar an Reaktionen aus Trumps eigener Partei.

Die republikanischen Senatoren Roger Marshall und Jerry Moran aus Kansas verteidigten öffentlich die wirtschaftliche Präsenz des Unternehmens. Marshall erklärte, er werde für die mehr als 1.200 Bombardier-Arbeitsplätze in Kansas kämpfen und habe das Thema bereits im Oval Office angesprochen. Der Fall illustriert ein grundsätzliches Problem der amerikanisch-kanadischen Handelskonfrontation: Die Volkswirtschaften sind so eng miteinander verbunden, dass Maßnahmen gegen kanadische Unternehmen häufig gleichzeitig amerikanische Beschäftigte, Zulieferer oder Verbraucher treffen können.

Auch US-Regierungsaufträge betroffen

Trump erweitert den Konflikt zugleich auf das öffentliche Beschaffungswesen. Der Präsident wies die General Services Administration (GSA) an, gemeinsam mit dem Büro des US-Handelsbeauftragten Schritte einzuleiten, um Produkte kanadischen Ursprungs aus den sogenannten Multiple Award Schedules der Bundesregierung zu entfernen.

Diese Programme ermöglichen Bundesbehörden langfristige Beschaffungsverträge mit Unternehmen. Trump erklärte, die Beschränkungen sollten bestehen bleiben, solange Kanada amerikanischen Unternehmen und Landwirten aus Sicht Washingtons keinen vollständig gleichberechtigten Zugang gewähre. Die Regierung argumentiert, kanadische Bundes- und Provinzregierungen hätten amerikanische kleinere Unternehmen beim Zugang zu öffentlichen Aufträgen benachteiligt. Damit entsteht neben Zöllen und Einfuhrverboten eine dritte Front: Kanada soll auch einen Teil des Zugangs zum großen amerikanischen Markt für öffentliche Beschaffung verlieren.

Washington hält die Tür für Verhandlungen offen

Trotz der Eskalation sind die Gespräche nicht vollständig abgebrochen. Nach Reuters-Angaben stand US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer zuletzt mit dem kanadischen Minister Dominic LeBlanc in Kontakt. Weitere Gespräche werden erwartet. LeBlanc kritisierte die amerikanischen Maßnahmen und erklärte, die kanadische Regierung werde weiterhin Arbeitnehmer, Landwirte, Familien und Unternehmen vor aus ihrer Sicht ungerechtfertigten amerikanischen Maßnahmen schützen.

Auch das Weiße Haus signalisiert, dass eine Einigung weiterhin möglich sei. Ein hochrangiger Regierungsvertreter sagte laut CBS News, Kanada habe Interesse an einem alternativen Weg zur Lösung des Konflikts gezeigt und Washington sei weiterhin zu Gesprächen bereit. Die amerikanischen Drohungen bleiben allerdings bestehen. Nach Angaben der US-Regierung gilt Trumps Ankündigung weiterhin, die Zölle auf kanadische Autos, Lastwagen und Autoteile ab 1. Januar 2027 auf 50 Prozent zu erhöhen, falls zuvor keine Vereinbarung erzielt wird.

Gerade diese Drohung besitzt erhebliches wirtschaftliches Gewicht. Die Automobilproduktion in Ontario, Michigan und anderen Teilen des nordamerikanischen Industriegürtels funktioniert über grenzüberschreitende Lieferketten. Eine dauerhafte Zollmauer von 50 Prozent könnte Investitionsentscheidungen verändern, Produktionskosten erhöhen und Unternehmen dazu zwingen, bestehende Lieferketten neu zu organisieren.

Innenpolitisches Risiko vor den Midterms

Die Eskalation findet weniger als zwei Monate vor den amerikanischen Kongresswahlen im November statt. Kanadas Gegenzölle sind deshalb nicht ausschließlich nach wirtschaftlichen Kriterien gewählt. Reuters zufolge sollen sie auch Branchen in politisch wichtigen US-Bundesstaaten wie Michigan und Ohio treffen. Damit versucht Ottawa, den wirtschaftlichen Druck auf Washington über die amerikanische Innenpolitik zu erhöhen.

Das könnte für Trump problematisch werden. Eine von Reuters/Ipsos erhobene Umfrage ergab zuletzt, dass lediglich 20 Prozent der Amerikaner Trumps Zölle auf kanadische Waren unterstützten. In Kanada zeigt sich bislang der gegenteilige Effekt.

Eine am Dienstag veröffentlichte Angus-Reid-Umfrage sah die Zustimmung zu Carneys Amtsführung bei 62 Prozent, elf Prozentpunkte höher als bei der vorherigen Erhebung im August. Die harte Linie Washingtons könnte damit einen politischen Effekt erzeugen, der Trumps ursprünglichem Ziel entgegenläuft: Statt die kanadische Regierung innenpolitisch zu isolieren, hat der Konflikt bislang Teile der kanadischen Öffentlichkeit hinter Carney versammelt.

Streit um Milch, Alkohol und Marktzugang

Hinter der politischen Konfrontation stehen mehrere seit Jahren bekannte Handelsstreitigkeiten. Washington kritisiert insbesondere Kanadas stark regulierten Milchmarkt. Die Trump-Regierung wirft Ottawa vor, amerikanische Produzenten durch das kanadische System von Zollkontingenten und Marktregulierungen zu benachteiligen. In seiner Proklamation zu Milchprodukten erklärt Trump, Kanada diskriminiere amerikanische Käseexporte durch die Art und Weise, wie Importkontingente vergeben würden. Beim Alkohol lautet der Vorwurf ähnlich.

Das Weiße Haus argumentiert, Kanada beziehungsweise kanadische Provinzen hätten Kauf, Vertrieb oder Verkauf amerikanischer alkoholischer Getränke eingeschränkt, ohne Produkte anderer Länder in vergleichbarer Weise zu behandeln. Kanada weist seinerseits die Darstellung zurück, allein für die Eskalation verantwortlich zu sein. Ottawa betrachtet die neuen Gegenzölle als Reaktion auf vorausgegangene amerikanische Maßnahmen und hat angekündigt, den wirtschaftlichen Schaden amerikanischer Zölle möglichst gleichwertig zu beantworten.

Die politische Frage lautet deshalb nicht mehr nur, welche Seite den nächsten Zoll erhebt. Entscheidend wird sein, ob Washington und Ottawa einen Mechanismus finden, der die Serie gegenseitiger Vergeltungsmaßnahmen stoppt.

Ein Handelskonflikt erreicht eine neue Stufe

Mit den für den 29. September angekündigten Einfuhrverboten verändert sich der Charakter des Konflikts. Trump hatte Zölle seit Beginn seiner zweiten Amtszeit zu einem zentralen Instrument amerikanischer Wirtschafts- und Außenpolitik gemacht. Importverbote sind ein wesentlich schärferes Mittel. Sie werden von den Vereinigten Staaten traditionell häufiger im Zusammenhang mit Sanktionen oder nationalen Sicherheitsinteressen eingesetzt als in Handelskonflikten mit einem engen Verbündeten.

Axios bezeichnet die Strategie deshalb als eine mögliche neue Handelswaffe Trumps. Die Regierung könnte Importverbote künftig stärker als Alternative oder Ergänzung zu Zöllen einsetzen. Für Unternehmen auf beiden Seiten der Grenze erhöht sich damit die Unsicherheit. Die Frage ist nicht mehr allein, wie hoch ein Zoll in einigen Wochen oder Monaten sein könnte. Unternehmen müssen zunehmend einkalkulieren, dass bestimmte Produkte möglicherweise überhaupt nicht mehr auf den jeweils anderen Markt gelangen dürfen.

Für Kanada steht besonders viel auf dem Spiel. Kein anderer Auslandsmarkt ist für die kanadische Wirtschaft annähernd so bedeutend wie die Vereinigten Staaten. Gleichzeitig benötigen amerikanische Unternehmen kanadische Energie, Rohstoffe, Industrieprodukte und Komponenten. Diese gegenseitige Abhängigkeit könnte letztlich den größten Anreiz für einen Kompromiss liefern.

Vorerst bewegt sich die Politik jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Kanada hat seine Gegenzölle in Kraft gesetzt. Trump beantwortet sie mit Importverboten, zusätzlichen 50-Prozent-Zöllen, Einschränkungen bei Bundesaufträgen und der Drohung weiterer Maßnahmen gegen die kanadische Automobil- und Luftfahrtindustrie.

Damit ist aus dem Zollstreit zwischen Washington und Ottawa ein breiter wirtschaftspolitischer Konflikt geworden, der inzwischen zentrale Bereiche der nordamerikanischen Wirtschaftsordnung erfasst.

Stand: 9. September 2026

Quellenbasis: ABC News, Reuters, Associated Press, CBS News, CNN sowie Proklamationen und Mitteilungen des Weißen Hauses vom 8. und 9. September 2026.